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Vertrag - Vergütung - Urlaubsanspruch

Ein Ausbildungsvertrag ist zwischen Ausbilder und Auszubildendem immer schriftlich abzuschließen und regelt Dinge wie Vergütung, Urlaub, Rechte und Pflichten, Beginn und Ende des Vertrages. Ein Mustervertrag steht unter "Ausbildungsvertrag und Anlagen" zum Download bereit.

Sollte der Auszubildende minderjährig sein, sind die Unterschriften der gesetzlichen Vertreter (im Regelfall beide Elternteile) erforderlich.

Umgehend ist der unterschriebene Ausbildungsvertrag (in 3-facher Ausfertigung) nebst Anlagen zur Eintragung ins Ausbildungsverzeichnis an die BZK zu schicken. Bitte beachten Sie unsere Ausfüllhinweise, da bei fehlerhafter oder unvollständiger Einreichung keine Eintragung erfolgen kann.

 

Ausbildungsvergütung

Dem Auszubildenden ist laut Berufsbildungsgesetzes eine angemessene (monatliche) Vergütung zu gewähren, die mit fortschreitender Ausbildung ansteigen muss. Die Höhe der Vergütung ist in Rheinland-Pfalz nicht durch einen Tarifvertrag geregelt.

Die BZK Koblenz empfiehlt als angemessene Vergütung
im 1. Ausbildungsjahr - 640,00 €,
im 2. Ausbildungsjahr - 680,00 €
und im 3. Ausbildungsjahr - 735,00 €.

 

Urlaub

Für Auszubildende, die am Jahresbeginn bereits volljährig waren, richtet sich der Urlaubsanspruch nach dem Bundesurlaubsgesetz. Der jährliche Mindestanspruch beträgt hier 24 Werktage, wobei der Gesetzgeber von einer 6-Tage-Woche ausgeht. Bei der in den meisten Praxen üblichen 5-Tage-Woche kann die Umrechnung in Arbeitstage hilfreich sein. 24 Werktage entsprechen dann 20 Arbeitstagen (24 : 6 x 5 = 20). Der Mindesturlaub beträgt unverändert 4 Wochen.

Falls der Auszubildende am 1. Januar des Jahres noch keine 18 Jahre alt ist, richtet sich sein Urlaubsanspruch nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz. Hiernach beträgt der jährliche Mindesturlaub

  • 30 Werktage, wenn der Jugendliche am 1. Januar 15 Jahre alt ist.
  • 27 Werktage, wenn der Jugendliche am 1. Januar 16 Jahre alt ist.
  • 25 Werktage, wenn der Jugendliche am 1. Januar 17 Jahre alt ist.

Bei unterjährigem Vertragsbeginn und -ende steht dem Auszubildenden unabhängig vom Alter 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat zu. Bei einem Beginn beispielsweise am 01.08. wären das 5/12 (August - Dezember) des ermittelten Jahresurlaubs.

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