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Berufsschule

Die Ausbildung zur/zum ZFA ist eine duale Ausbildung, d.h. Ausbildungsbetrieb und Berufsschule sind gleichermaßen bemüht, das für das Bestehen der Abschlussprüfung erforderliche Wissen zu vermitteln. Es besteht grundsätzlich eine Berufsschulpflicht während der gesamten Vertragsdauer.

Der Auszubildende wird vom Ausbilder bei der zuständigen Berufsschule angemeldet. Er muss auch den Auszubildenden so vom Praxisbetrieb freistellen, dass eine Teilnahme am Unterricht möglich ist. Praxisinterne Gründe rechtfertigen grundsätzlich nicht ein Fernbleiben vom Unterricht. Ein unentschuldigtes Fernbleiben kann zur Abmahnung und bei entsprechendem Umfang letztlich sogar zur fristlosen Kündigung führen.

Minderjährige Auszubildende haben einen Anspruch darauf, an einem Berufsschultag pro Woche nach der Berufsschule freigestellt zu werden, wenn an diesem Tag mindestens sechs Unterrichtsstunden stattfinden. Ein solcher Tag wird mit acht Stunden auf die Arbeitszeit angerechnet.

An anderen Tagen gilt - wie auch grundsätzlich für volljährige Auszubildende -, dass sie nach der Berufsschule die Ausbildungspraxis zur weiteren Ausbildung aufzusuchen haben. Unterrichtszeit (einschließlich der Pausen) und die Wegezeit von der Schule zur Praxis gelten als Arbeitszeit.

Weitere Hinweise zur Anrechnung der Berufsschulzeiten finden Sie hier.

 

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